Ein heftiges Sommergewitter zieht durch – und hinterlässt ein abgedecktes Dach, einen vollgelaufenen Keller oder einen Wasserschaden im Wohnzimmer. Die große Frage danach: Wer zahlt den Schaden?
Die Antwort hängt davon ab, welcher Schaden entstanden ist – und welche Versicherung Sie haben. Mit unserer interaktiven Übersicht finden Sie in Sekunden heraus, wer zuständig ist.
🛡️ Diese drei Versicherungen zählen
- Wohngebäudeversicherung: Schäden am Haus selbst (Dach, Fassade, fest Verbautes).
- Hausratversicherung: bewegliche Dinge in der Wohnung (Möbel, Elektronik).
- Elementarschaden (Zusatzbaustein): Überschwemmung, Starkregen, Rückstau – oft NICHT automatisch enthalten.
Sturm, Hagel, Starkregen – was die Versicherungen abdecken

Wer zahlt was? Die interaktive Übersicht
Wählen Sie Ihren Schaden – die Übersicht zeigt sofort die zuständige Versicherung:
🧭 Wer zahlt was?
Schaden anklicken:
Hinweis: Welche Schäden konkret übernommen werden, hängt von Ihrem individuellen Vertrag ab. Prüfen Sie Ihre Policen oder fragen Sie im Zweifel bei Ihrer Versicherung bzw. der Verbraucherzentrale nach.
Vorsicht: Elementarschäden sind oft nicht automatisch versichert

Der häufigste Irrtum: Viele glauben, ihre Gebäude- oder Hausratversicherung zahle automatisch bei Überschwemmung oder Starkregen. Tatsächlich braucht es dafür den separaten Baustein „Elementarschäden“. Gerade weil Starkregen-Ereignisse zunehmen, lohnt sich ein Blick in den Vertrag – und gegebenenfalls die Ergänzung dieses Schutzes.
Was tun nach dem Unwetter-Schaden?
Fazit
Welche Versicherung nach einem Unwetter zahlt, hängt vom Schaden ab: das Gebäude die Wohngebäude-, der Hausrat die Hausratversicherung. Für Überschwemmung und Starkregen brauchen Sie jedoch den Elementar-Baustein. Prüfen Sie Ihren Schutz am besten, bevor das nächste Gewitter kommt – dann sind Sie auf der sicheren Seite.